Die Lösung von Acopia besteht in der HA-Clusterkonfiguration aus zwei ARX Switches, die am IP-Netzwerk angeschlossen sind.
In ihren unterschiedlichen Ausbaustufen reicht die Leistungsfähigkeit der Switches zur Verwaltung von 120 Millionen bis zu mehreren Milliarden Dateien. Die Switches der unteren Leistungsklasse sind u.a. zur Anbindung von Außenstandorten hervorragend geeignet. Der globale Namensraum (Global Namespace) kann somit von den Außenstellen in die Zentrale wirken. Eine permanente, auf Datenblöcken basierende, Replizierung von Daten aus den Außenstellen in die Zentrale erleichtert somit die Realisation eines zentralen Datensicherungs- und Recovery Konzeptes ganz erheblich. Die Replizierung von aktuellen bzw. aktiven Daten (multiple Kopien) aus der Zentrale in die Außenstellen (Datacaching) stellt eine erhebliche Verbesserung in Bezug auf die dort benötigte Zugriffsgeschwindigkeit dar.
Die Lösung erfordert keinerlei Installation von Software auf Servern, Filern oder auf Klienten. Sämtliche NAS-Speicherprodukte oder Server, die über das CIFS- (alle MS Produkte) und / oder NFS- (Linux, AIX, Unix usw.) Protokoll ihre Netzwerkshares anbieten, sind zu dieser Lösung kompatibel. Mit Hilfe des Global Namespace Konzepts können Klienten einheitlich, völlig transparent zur Komplexität der physikalischen Speicherinfrastruktur (inklusive der Außenstellen), auf Daten Zugriff nehmen.
Migrationen oder Änderungen an der Speicherinfrastruktur können somit ohne Unterbrechung von Benutzerzugriffen im laufen Betrieb (Online) durchgeführt werden. Regelbasiert kann eine große Anzahl von ILM / HSM Ebenen (Tiered Storage) realisiert werden. Lesezugriffe auf Dateien, die sich auf dem Sekundärspeicher befinden, führen im Gegensatz zu anderen Lösungen, nicht notwendigerweise zu einer Rückmigration (Recall) auf den primären Speicher.
Werden Modifikationen an Dateien die sich auf dem sekundären Speicher befinden durchgeführt, werden diese automatisch auf den Primärspeicher vor ihrer eigentlichen Änderung zurück migriert. Im Gegensatz zu anderen ILM / HSM Software Lösungen, werden bei der Migration von Dateien auf nachrangige Speicherebenen keine so genannten Stub-Files auf dem primären Speicher hinterlassen. Somit erhöht sich migrationsbedingt, wie bei anderen ILM / HSM Lösungen, die Anzahl der Dateien nicht. Dies wirkt sich vor allem bei großen Umgebungen mit mehreren Millionen Dateien äußerst positiv auf die Datensicherung aus. Da die Acopia ARX Switches ILM- / HSM- Funktionalitäten aus der Infrastruktur heraus anbieten und über standardisierte Schnittstellen zu CAS- (Content Addressed Storage), wie z.B. EMC Centera, Permabit und andere aufweist, kann diese Lösung zur File- und Emailarchivierung mit ergänzenden Softwareprodukten (z.B.: EmailXtender, OpenText, KVS usw.) gleichermaßen eingesetzt werden.